Österreichs Stromnetz ist sehr zuverlässig. Trotzdem warnen Experten vor einem möglichen Blackout – und dann zählt, was Sie vorbereitet haben.
waren Stromkunden in Österreich 2024 im Schnitt ungeplant ohne Strom
sollte Ihr Vorrat an Lebensmitteln und Wasser reichen
Wasser pro Person und Tag gelten als Richtwert

Was ist ein Blackout?
Steigender Verbrauch, neue Verbraucher wie Wärmepumpen und E-Autos sowie schwankende Einspeisung aus Wind und Sonne stellen die Netze vor neue Aufgaben. Ein großflächiger Ausfall ist deshalb nicht ausgeschlossen.
Stromausfall
Lokal und meist kurz. Nach Minuten oder wenigen Stunden ist der Strom wieder da.
Blackout
Großflächig und lang andauernd. Ganze Regionen sind über Stunden oder Tage ohne Strom.
So bereiten Sie sich vor
Mit wenigen Dingen kommen Sie gut durch die ersten Tage.
Licht
Kerzen, Streichhölzer, Taschenlampen und passende Batterien an einem Ort, den Sie auch im Dunkeln finden.
Information
Ein batteriebetriebenes Radio hält Sie über Durchsagen auf dem Laufenden.
Handy und Notruf
Halten Sie den Akku geladen und legen Sie eine volle Powerbank bereit.
Wasser und Lebensmittel
Vorrat für 10 bis 14 Tage. Supermärkte sind im Blackout schnell leer oder geschlossen.
Medikamente
Erste-Hilfe-Ausstattung und ein Vorrat Ihrer persönlichen Medikamente.
Bargeld
Ohne Strom funktionieren weder Bankomat noch Kartenzahlung.
Notstrom für das Einfamilienhaus
Ein Notstromaggregat hält das Wichtigste am Laufen. Klären Sie vor dem Kauf, welche Verbraucher Sie anschließen wollen – und beschränken Sie sich auf das Nötigste.
Heizung
Umwälzpumpe und Steuerung brauchen Strom – auch bei Holz- oder Pelletsheizungen.
Kühlen
Kühlschrank und Tiefkühltruhe halten Ihre Vorräte genießbar.
Licht und Wasser
Einige Lampen und, falls vorhanden, die Hauswasserpumpe.
Wie viel Leistung Sie brauchen, zeigt der kVA-/kW-Rechner. Für Landwirte ist ein Zapfwellengenerator eine gute Alternative.
Manueller Start oder Automatikstart?
Manueller Start
Die günstigere Lösung. Sie starten den Stromerzeuger bei Bedarf selbst und schalten das Haus per Umschalter um.
Automatikstart
Der Stromerzeuger springt bei einem Stromausfall selbstständig an und schaltet sich wieder ab, sobald das Netz zurück ist.
In beiden Fällen gilt: Den Netzumschalter installiert eine Elektrofachkraft, betrieben wird der Stromerzeuger nur im Freien.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Stromausfall und Blackout?
Ein Stromausfall ist meist lokal und nach kurzer Zeit behoben. Ein Blackout ist ein großflächiger, lang andauernder Ausfall, der ganze Regionen über Stunden oder Tage betrifft.
Wie groß muss ein Notstromaggregat für ein Einfamilienhaus sein?
Das hängt davon ab, welche Geräte Sie versorgen wollen. Beschränken Sie sich auf das Nötigste wie Heizung, Kühlschrank und Licht, und rechnen Sie Reserve für Geräte mit hohem Anlaufstrom ein. Wir helfen Ihnen gerne bei der Auslegung.
Kann ich ein Notstromaggregat einfach an mein Hausnetz anstecken?
Nein. Für die Einspeisung ins Hausnetz braucht es einen Netzumschalter, den eine Elektrofachkraft installiert. Er trennt das Haus vom öffentlichen Netz und schützt so Ihre Geräte und die Techniker des Netzbetreibers.
Wie lagere ich Kraftstoff für den Notfall?
Benzin altert bei längerer Lagerung schneller als Diesel. Lagern Sie Kraftstoff in zugelassenen Kanistern an einem kühlen, gut belüfteten Ort und erneuern Sie den Vorrat regelmäßig.
Wie oft sollte ich mein Notstromaggregat testen?
Einmal im Monat unter Last laufen lassen. So stellen Sie sicher, dass es im Ernstfall anspringt, und erkennen Probleme rechtzeitig.
Für den Ernstfall gerüstet
Ein Notstromaggregat kostet in der Anschaffung etwas. Im Blackout ist es eine Investition, die sich sofort bezahlt macht. Wir beraten Sie gerne.
Zum Produktberater Anrufen: +43 720 779500
Quellen: E-Control, Ausfall- und Störungsstatistik Strom 2025 (Berichtsjahr 2024); oesterreich.gv.at, Verhalten bei Blackout





