Bei einem Stromausfall darf die Versorgung nicht lange unterbrochen sein. Mit einem Automatikstart springt der Stromerzeuger von selbst an – und schaltet sich wieder ab, wenn das Netz zurück ist.
So funktioniert der Automatikstart
Netz fällt aus
Ein Spannungswächter überwacht das Stromnetz und erkennt den Ausfall sofort.
Aggregat startet
Der Stromerzeuger springt automatisch an – ganz ohne Ihr Zutun.
Umschalten
Der Netzumschalter trennt vom öffentlichen Netz und schaltet auf den Stromerzeuger. Alle angeschlossenen Geräte sind wieder versorgt.
Netz ist zurück
Sobald das Stromnetz wieder verfügbar ist, schaltet die Anlage zurück und der Stromerzeuger stoppt.
Wie lange ist der Strom weg?
Mit Automatikstart
Bis der Motor läuft und umgeschaltet ist, vergehen meist nur wenige Sekunden.
Mit Batteriespeicher
Wer keine Unterbrechung verträgt, kombiniert – je nach System – mit einem Batteriespeicher oder setzt auf einen Hybridstromerzeuger.
Wer auf den Automatikstart setzt
Öffentlicher Dienst
Einsatzzentralen, Pflegeeinrichtungen und Infrastruktur müssen weiterlaufen.
Landwirtschaft
Fütterung, Lüftung und Melkanlage dürfen nicht stillstehen.
Industrie
Produktion und Server bleiben in Betrieb.
Haushalt
Heizung und Kühlgeräte laufen weiter, auch wenn niemand zu Hause ist.
Damit im Ernstfall alles klappt
Vor der ersten Inbetriebnahme schließt eine Elektrofachkraft den Stromerzeuger an das zu versorgende Netz an. Danach sind regelmäßige Wartung und monatliche Testläufe unter Last wichtig, damit das Aggregat nicht zu lange stillsteht.
Im Winter hilft eine Motorvorwärmung, dass der Motor auch bei Frost sofort anspringt.
Automatikstart oder Fernstart?
Beim Automatikstart entscheidet das Gerät selbst, wann es läuft. Beim Fernstart starten Sie es per Knopfdruck aus der Ferne. Beide brauchen einen Elektrostarter.
Mehr zur manuellen und automatischen Umschaltung im Beitrag Notstromversorgung.
Stromerzeuger mit Automatikstart
Wir beraten Sie zu Gerät, Umschaltung und Installation.





