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Durch die Anwendung von hohen Temperaturen auf eine Fläche kann das Wachstum und die Vermehrung von Unkraut effektiv verhindert werden. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten und Gerätschaften.

 

 

Hochdruck-Heißdampfgeräteweedkiller E dibo

 

Die Applikation von Dampf mit einer Temperatur von höher als 100°C auf Unkraut bewirkt eine dauerhafte Denaturierung von Zell- und Speicherproteinen in der Pflanzenzelle. Dadurch wird sie dauerhaft geschädigt, das Unkraut kann sich nicht regenerieren und stirbt schlussendlich ab. Es ist möglich, den Dampf auf mehr als 100°C an der Austrittsstelle aus dem Gerät zu erwärmen, da im Inneren des Gerätekessels ein entsprechender Druck von etlichen bar herrscht. Durch den hohen nötigen Druck wird allerdings entsprechend mehr Energie im Vergleich zu Heißwassersystemen verbraucht.

 

 Heißschaumsysteme

 

Heißschaumsysteme bedienen sich, wie auch Hochdruck-Heißdampfgeräte, der hitzelabilen Proteine, die eine Pflanze enthält. Dafür wird Wasser oder eine Zuckerlösung auf nahezu 100°C erhitzt. Durch das beginnende Sieden der Flüssigkeit bei diesen Temperaturen entsteht ein instabiler Schaum, der gerade so lange auf der Oberfläche des Unkrauts bestehen bleibt, dass der zerstörende Denaturierungs-Effekt einsetzten kann. Ein Nachteil besteht darin, dass durch die Schaumbildung die Temperatur der Flüssigkeit mitunter stark schwankt, da die durch Blasenbildung eingebrachte Luft einen Kühleffekt bewirkt. Eine konstant hohe Temperatur ist für die flächendeckende Unkrautbekämpfung allerdings von essentieller Bedeutung.

 

 

Heißwassermethode

 

Die Heißwassermethode hat den Nachteil der Heißschaummethode gegenüber, dass das Wasser schneller von den Blättern und dem Stängel der Unkrautpflanze verdampft bzw. abperlt als der Schaum. Deshalb besteht die Gefahr, dass die Hitzeeinwirkung nicht ausreicht. Ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Heißwasserbehandlung von Oberflächen zur Unkrautbekämpfung ist deshalb die Kontinuität und Beständigkeit der Anwendung. Konstante Wassertemperaturen von 98°C an der Austrittsstelle aus dem Gerät sorgen bei optimaler Distanz zur zu behandelnden Oberfläche für maximale Ergebnisse bei minimalem Aufwand.

 

 

Infrarot-Geräte

 

Durch Infrarotstrahlung wird Energie in Form von Wärmestrahlung mit nicht sichtbarem Licht übertragen. Es kommt zu einer Hitzeentwicklung im Inneren der Zelle anstatt wie bei einer Heißwasser- oder Dampfapplikation von außen, wodurch Proteine denaturieren und die Zellwände des Unkrauts zerplatzen.

 

 

Abflammgeräte

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Durch das direkte Ver- bzw. Anbrennen der Unkrautpflanze wird ebenfalls eine so große Wärmemenge frei, dass Proteine

denaturieren und die Pflanzenzellen absterben. Zusätzlich kommt eine mechanische Schädigung der Zellstruktur durch Pyrolyse (Verbrennen) hinzu. Die Methode des Abflammens ist im Vergleich

zu anderen Methoden der thermischen Unkrautbekämpfung allerdings wesentlich gefährlicher, zudem müssen Brennstoffe verwendet werden und es entstehen mitunter giftige Gase als Verbrennungsprodukte.

 

 

 

 

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