Das einfachste aller Reinigungsgeräte ist der gute alte Besen. Durch die
Borsten des Besens werden Partikel gehalten und transportiert und durch Krafteinwirkung (Trägheit oder „Klopfen“) werden sie wieder freigegeben.
Akkubesen
Als Akkubesen oder Elektrobesen bezeichnet man Geräte von den Ausmaßen eines normalen Handbesens, der über mehrere Bürsten und Kehrbürsten verfügt. Durch einen verbauten Akku angetrieben, können sie sich in alle Richtungen bewegen und Partikel wie Staub oder Brösel kurzzeitig in ihren Borsten festhalten, bis sie sie in einen integrierten Auffangbehälter befördert werden. Die Akkubesen sind sehr leise und mittlerweile mit einer Akkulaufzeit von einer Stunde erhältlich. Vorteile gegenüber normalen Besen sind natürlich die resultierende Sauberkeit und die Zeitersparnis, welche durch das sofortige Aufsammeln der Schmutzpartikel erzielt wird. Im Vergleich zu einem Staubsauger sind mit einem Akkubesen engere Stellen wesentlich besser zugänglich. Prinzipiell ist es möglich sämtliche Oberflächen mit einem Akkubesen zu säubern.
Benzin-Kehrbesen
Benzin-Kehrbesen sind in ihrer Ausführung sehr viel unhandlicher als Akkubesen. Die Bezeichnung „Besen“ ist an dieser Stelle auch etwas irreführend, da die Funktion eher der einer Kehrmaschine ähnelt. Der Unterschied zur Kehrmaschine besteht in der Ausrichtung der Bürsten, da bei einer Kehrmaschine die Bürsten senkrecht zur behandelten Oberfläche stehen und bei einem Kehrbesen parallel. Es werden also Partikel aufgenommen, nach vorne über die Kehrwalze mitgezogen und an einem Scherbrett in einen Sammelbehälter abgestreift. Wie auch bei benzinbetriebenen Kehrmaschinen empfiehlt sich die Anwendung von Benzin-Kehrbesen eher in Außenbereichen.